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Reisebericht

Dichter grüner Regenwald, steile Berggipfel, goldene Sandstrände und eine Fülle exotischer Pflanzen machen St. Lucia zu einer der schönsten Karibikinseln. Sie ist gleichzeitig die am besten erschlossene und am dichtesten besiedele Insel über dem Wind.

Aus diesem „Kleingedruckten“ hätte ich schon vorher schließen können, daß es auch die teuerste Insel war. Mit einigen Mitpassagieren wollte ich mir ein Taxi für eine Inselrundtour mieten. Die Preise, die am Anfang verlangt wurden, waren ziemlich heftig. Das Handeln fing bei 180 US-Dollar (!) für 4 Personen und knapp 4 Stunden an. Ich wollte das Taxi nicht kaufen ! Wir handelten uns runter auf 120 US-Dollar und waren damit noch gut bedient. Eine 6-köpfige Gruppe hatte – zwar in einem grösseren Auto – 200 US-Dollar für die gleiche Tour bezahlt.

Wir hatten uns für die Besichtigung des Südwestens entschieden. Zeit hatten wir von 9 Uhr bis 14 Uhr. Um 14.30 Uhr sollte das Schiff wieder ablegen. Hauptsehenswürdigkeiten dort sind die Schwefelquellen, Wasserfälle und der Petit und Grand Piton. Die beiden Gipfel sind die bekanntesten Wahrzeichen und zieren auch die Flagge von St. Lucia.

Die Distanz zwischen dem Hafen, Castries, und unserem Ziel, Soufriere, sah auf der Karte so wenig aus und es waren auch „nur“ knapp 40 km bis dorthin. Da die Strasse aber nur einige einzige kurze Gerade kennt und ansonsten nur beste Ralleye-Kurven brauchten wir eine satte Stunde reine Fahrtzeit.

Unser Fahrer, Joseph, hatte eine ziemlichen Zahn drauf. Gemütliches „Cruisen“ war nicht seine Sache. Es wurden aber auch dafür an jedem lohnenden Aussichtspunkt angehalten und auch ansonsten hatte er Geduld mit Fotos und Extrawünschen.

Die Pitons lohnten sich wirklich. Der Blick auf die beiden Gipfel ist absolut lohnenswert. Damit leben muß man, daß an jedem Aussichtspunkt auch die Souvenirverkäufer in Massen auftreten, aber das muß ja jeder selber entscheiden. Die Schwefelquellen kosten noch mal extra Eintritt und waren nicht im Taxipreis mit drin. Mitten in einem Waldstück findet sich eine Quelle mit blubberndem Schlamm und Schwefelgeruch. Ich musste es mal gesehen haben, aber noch mal extra dafür hinfahren müsste ich nicht. Die Wasserfälle hätten auch extra Eintritt gekostet, hätten wir die gemacht, hätten wir kaum noch Zeit für den Strand gehabt, also schenkten wir uns die Wasserfälle. Vom Eingang hatten wir aber noch mal einen schönen Blick auf die Pitons.

Der Strand gegenüber den Pitons war schön. Die Südwestküste ist nicht so mit Stränden gesegnet und es gibt laut Taxifahrer nur 2 auf der Strecke zwischen den Pitons und Soufriere. Bei den Pitons kommt man flach ins Wasser, es gibt 2 Bars und einen schönen Ausblick, für eine Stunde Strand reichte mir das allemal.

Die Orte, die wir zwischendurch sahen, waren karibisches Leben pur. Das muß man mögen, mir wäre es eine Spur zu sehr Entwicklungsland gewesen. Für einen Ausflug war es in Ordnung, aber einen ganzen Urlaub direkt vor Ort zu verbringen, wäre für mich nichts gewesen.

Das Wetter hielt sich heute tapfer zwischen Sonnenschein und 5-minütige Schauern, aber meist immer erst, wenn wir wieder im Taxi waren. Joseph sorgte dafür, daß wir nach einer ebenso rasanten Rückfahrt pünktlich wieder im Hafen waren.

St. Lucia

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